Jutta Kaiser
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© Manfred Beer
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geb:
im Kajak:
Lieblingsbach:
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1972
schon immer
Guil (Frankreich)
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Diplomsportlehrerin,
Outdoor-Trainerin
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Leben
in Bewegung
Für mich persönlich könnte ich auch sagen „Bewegung ist Leben“!
Schon von klein auf war Stillsitzen nicht gerade eine meiner
großen Stärken. Fast alles was langsam und gemächlich war,
fand ich langweilig; fast jegliche Art von Sport dagegen hat
mich fasziniert. Viele Sportarten habe ich mittlerweile selber
ausprobiert, bei anderen schaue ich immer noch gerne und beeindruckt
denen zu, die es gut können.
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Norwegen; © Manfred Beer
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Solange
ich mich erinnern kann, spielen Boote und das Paddeln in meinem
Leben eine zentrale Rolle. Ich bin in einer richtigen „Paddlerfamilie“
groß geworden: noch bevor wir laufen konnten, haben mein Bruder
und ich bei unseren Eltern im Canadier gesessen. Kaum alt
genug, um ein eigenes Paddel festzuhalten, war die Canadierzeit
auch schon vorbei.
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Das
erste eigene Boot (von der großen Schwester geerbt) gab’s
mit 6 - das erste Mal Ammer paddeln mit 10. Urlaubsorte für
die Schulferien wurden konsequent nach „Paddlerkriterien“
ausgesucht: Ostern in Südfrankreich, in den Sommerferien ging’s
quer durch Europa und im Herbst haben wir oft irgendwo in
Österreich beim Umziehen gefroren. An den Weihnachtsfeiertagen
mit Vater und Bruder noch schnell auf die Rur bei Monschau,
denn die hatte gerade Wasser.
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Freunde und Schule haben daneben neue „Betätigungsfelder“
eröffnet. Turnen und Leichtathletik in ganz jungen Jahren,
später kam Tischtennis in der Schulmannschaft dazu. Eine Zeitlang
habe ich beim Schwimmtraining fleißig „Kacheln gezählt“ –
von wegen Paddler sind schlechte Schwimmer! Meine Fußballerkarriere
hat ebenfalls mit 7 Jahren oder so begonnen – und nach längeren
Pausen schließlich bis zum Sieg bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften
geführt.
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Jordalselva;
© Sebastian Gründler
(zum vergrößern draufklicken)
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Klettern
hat über einige Jahre dann mal mein ganzes Leben bestimmt.
Als Paddler ist man ja eher ein bisschen grobmotorisch unterwegs:
rein ins Boot, Spritzdecke zu und schon ist vergessen, dass
außer den Armen auch noch was bewegt werden kann. Die Bewegung
am Fels war im Vergleich dazu ein krasser Gegensatz und eine
tolle Herausforderung!
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Isel
/ Lienz; © Manfred Beer
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München;
© Tom Baudisch
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| Egal
ob Felsen in den Mittelgebirgen Deutschlands, Klettergebiete
im Süden Europas, künstliche Wände und Hallen – wichtig war
plötzlich nur noch die Vertikale. Zugegeben: Mein Boot ist
in der Zeit selten nass geworden. Doch wer mal beim bouldern
in Fontainebleau war, wird vielleicht die Faszination des
Spiels mit der Schwerkraft kennen... |
Heute
ist wieder alles so wie ganz am Anfang: die meiste Zeit bin
ich irgendwo auf dem Wasser. Bei Rodeos und im Wildwasser;
in Europa und im Rest der Welt. Und wer mich dort wirklich
nicht finden kann, der schaut am besten mal im Karwendel nach
– vielleicht bin ich ja gerade mit meinem Freund zusammen
dort mit dem Rad unterwegs oder wir stehen auf einem der vielen
Gipfel.
Keep
on moving!
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Jordalselva;
© Sebastian Gründler
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Rodeo:
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Den Sieg schon in der Tasche: Finale beim Eurocup in Thun
©
Horst Fürsattel
(zum vergrößern draufklicken)
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Mitglied der deutschen Rodeo-Nationalmannschaft seit 1998
Deutsche Meisterin 2002
Deutsche Meisterin 2001
Deutsche Meisterin 2000
Deutsche Meisterin 1998
2. Platz pre-Worldchampionships 2002
1. Platz EuroCup Finale in Thun 2001
2. Platz Euro-Cup 2002
2. Platz Euro-Cup 2001
2. Platz Euro-Cup 1999
Vize-Europameisterin 1998
Top3-Rankings bei internationalen Events:
z.B.
1. Platz Outdoor-Trophy 2002
2. Platz Extrem-Race Voss 2002
2. Platz EuroCup Rodeo Plattling 2002
2. Platz Rabioux-River-Festival 2000
2. Platz Ausburg-Rodeo 2000)
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Eurocup
Thun © Horst Fürsattel
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